Festival Latino

CL_Die letzten Tage in Havanna_web

Últimos días en La Habana – Letzte Tage in Havanna

HD Sa 12. Mai 17 Uhr | Mi 16. Mai 19 Uhr

MA Mo 14. Mai 2018 19.30 Uhr

Miguel und Diego leben gemeinsam in einer heruntergekommenen Wohnung in der kubanischen Hauptstadt Havanna. Doch das Leben der beiden Mittvierziger könnte unterschiedlicher nicht sein: Während Miguel sein Geld als Tellerwäscher in einem Restaurant verdient und davon träumt, endlich das ersehnte Visum zu erhalten, um in die USA auswandern zu können, ist Diego aufgrund seiner AIDS-Erkrankung ans Bett gefesselt und wartet auf den Tod. Auch vom Wesen her sind die beiden Männer völlig unterschiedlich, denn Miguel verschließt sich immer mehr vor seinen Mitmenschen, Diego hingegen möchte seine letzten Tage nicht einsam und alleine verbringen. Als Miguel eines Tages tatsächlich sein Visum für die USA erhält, steht er vor einer Entscheidung…

Der Film wurde auf dem Filmfestival Malaga als bester lateinamerikanischer Film ausgezeichnet.

Fernando Pérez, geboren 1944 in Havanna, begann 1962 als Produktionsassistent und Übersetzer im kubanischen Filminstitut zu arbeiten, schrieb Filmkritiken und studierte Literatur. In den 1970ern Arbeit als Regieassistent und als Russischlehrer. Danach viele Dokumentarfilme, ab 1987 auch Spielfilme. International bekannt wurde er durch LA VIDA ES SILBAR (DAS LEBEN EIN PFEIFEN, 1998) und SUITE HABANA (SUITE HAVANNA, 2003). Seinen Filmen ist die Liebe zum eigenen Land anzumerken, gleichzeitig betrachtet er in ÚLTIMOS DÍAS EN LA HABANA eine Gesellschaft, die sich kaum noch bewegt, obwohl sie sich auf immer wieder neue Situationen einstellen muss: flexibel, einfallsreich, mitunter listig.

Nach der Vorstellung am 14.5. in Mannheim gibt es eine Filmdiskussion in Kooperation mit der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba.

Kuba 2016. R: Fernando Pérez. D: Jorge Martínez, Patricio Wood, Gabriela Ramos, Cristian Jesús Pérez. 93 Min. OmdtU. FSK: 12

Comments are closed.

Tweet