Festival Latino

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Rara – Meine Eltern sind irgendwie anders

MA Mi 9. Mai 19.30 Uhr

HD Sa 12. Mai 19 Uhr | Mo 14. Mai 21 Uhr | Mi 16. Mai 2018 17 Uhr

Sara ist fast 13 und kommt langsam in das Alter, in dem sich ihre Gedanken um die erste Liebe und beste Freundinnen drehen und die Schulleistungen auch mal ein wenig darunter leiden können. Die Tatsache, dass ihre Mutter seit der Trennung von ihrem Vater mit einer Frau zusammenlebt, ist für das pubertierende Mädchen dagegen kein Problem. Gemeinsam mit Saras kleiner Schwester Cata sind sie eine ganz normale Patchwork-Familie der oberen Mittelschicht. Doch für Saras Umfeld scheint die Situation nicht ganz so selbstverständlich zu sein, und auch ihr Vater entwickelt Bedenken, ob das Zusammenwohnen mit zwei Frauen gesund für seine Töchter ist. Aus Sorge leitet er schließlich rechtliche Schritte ein, die die zuvor größtenteils intakte Welt der Kinder erschüttern. Auch wenn Erwachsene das Richtige für ihre Kinder wollen, können sie das Falsche tun.

Das einfühlsame Spielfilmdebüt von Pepa San Martín beruht auf einem realen Justizskandal, der sich über Jahre hinzog, und ist ganz aus der Perspektive der 12-jährigen Sara erzählt.

Pepa San Martín wurde 1974 in Curicó, Chile, geboren. Nach einem Schauspielstudium nahm sie an verschiedenen Theaterproduktionen teil und begann Regie zu führen. Seit 2004 arbeitet sie als Regieassistentin bei Filmproduktionen. 2011 inszenierte sie ihren ersten Kurzfilm LA DUCHA, der auf der Berlinale den DAAD-Kurzfilmpreis gewann. RARA ist ihr erster Spielfilm. Er erhielt den Großen Preis der Internationalen Jury von Generation Kplus der Berlinale 2016.

Chile 2016. R: Pepa San Martín. D: Julia Lübbert, Emilia Ossandon, Mariana Loyola, Agustina Munoz, Daniel Munoz. 86 Min. OmdtU. FSK: 0

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