Festival Latino

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Klimakrise und Pandemie in Lateinamerika

Donnerstag / 29.04. / 19.00 Uhr / online via Zoom ||

Einführungsvortrag mit Hildegard Willer (freie Journalistin in Peru), Anika Schroeder (Misereor) ||

Lateinamerika wurde in massiver Weise von der COVID- 19 Pandemie betroffen: Besonders Brasilien, aber auch Peru standen immer wieder im Fokus der Aufmerksamkeit wegen ihrer hohen Inzidenzzahlen und zeitweise der höchsten Sterblichkeitsrate weltweit. Das Virus forderte aber nicht nur medizinische Opfer, sondern führte auch zu einer Nahrungsmittelknappheit, weil strenge Lockdowns Arbeit und damit Einkommen der vorwiegend informell beschäftigten Bevölkerung beeinträchtigen. Parallel gibt es massive Umweltzerstörungen durch die Abholzung des amazonischen Regenwalds und die Zerstörung der Natur durch die Ausbeutung der Bodenschätze im Bergbau, die sowohl Menschenrechte als auch ökologische Standards mit Füßen treten.

In der öffentlichen Debatte ist der Fokus oft entweder auf den Aspekt Klimakrise oder auf die Pandemiebekämpfung gerichtet. Wie beides miteinander zusammenhängt, sowohl bei der Entstehung als auch für die Zeit nach der Pandemie, ist nur sehr wenig im Blick. Um diesen Verbindungen auf die Spur zu kommen, haben wir zwei Expertinnen zu diesen Themenbereichen eingeladen: Hildegard Willer lebt als freie Journalistin in Peru und berichtet vielen Nachrichtenagenturen vor allem über die Themen Umwelt – Soziales – Religion. Sie wird über den Verlauf der Pandemie in Gesamtlateinamerika mit einem besonderen Fokus auf Peru berichten. Anika Schroeder, Umweltwissenschaftlerin und Klimareferentin bei Misereor, wird den Aspekt der Klimakrise beleuchten.

Anmeldung unter: https://kurzelinks.de/pvzi  

Veranstalter: Eine-Welt-Forum Mannheim e.V. in Kooperation mit Peru-Partnerschaftskreis im BDKJ

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